Das neue PARALANE ist weit mehr als ein herkömmliches Endurance-Racebike. Das Ziel des Stuttgarter FOCUS-Entwicklerteams, bestehend aus Ingenieuren, Designern, Produktmanagern und leidenschaftlichen Radfahrern, war schon zu Beginn des Projekts klar definiert: Die Entwicklung eines Rennrads mit idealen Fahreigenschaften für Langstrecken auf einer Vielzahl von Straßenbelägen und mit innovativen Technologien, die es zum aufregendsten Bike seiner Art machen. Egal ob dich beim Gran Fondo der Ehrgeiz packt oder ob du das Abenteuer auf unwegsamen Trampelpfaden am Ende der Welt liebst – die jüngste Innovation der deutschen Premium-Marke ist bereit, sich diesen Herausforderungen zu stellen.

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OPTIMIERTE ENDURANCE-GEOMETRIE

Zu Beginn eines jeden Entwicklungsprozesses müssen sowohl der Markt als auch die Zielgruppe analysiert werden. Genau aus diesem Grund untersuchte das FOCUS-Team, wie die unterschiedlichsten Radsportler auf ihren Rennrädern sitzen, als es an die Entwicklung der Geometrie ging. Ihre Beobachtungen bei Straßenrennen und Gran Fondos und natürlich während eigener Fahrten auf ihren Rennrädern ließen das Team zwei Hauptkategorien von Fahrern erkennen: Rennfahrer und Enthusiasten.

Der Rennfahrer

FOCUS RACE GEOMETRIE

STACK-REACH-VERHÄLTNIS < 1,45

Der Enthusiast

FOCUS ENDURANCE GEOMETRIE

STACK-REACH-VERHÄLTNIS 1,48 – 1,55

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Während ehrgeizige Radsportler die klassische nach vorne gebeugte Sitzhaltung für maximale Aerodynamik auf ihrem Rennrädern einnehmen, sitzt der Enthusiast auf seinem Bike zwar auch in einer sportlichen, aber eher aufgerichteten und somit komfortableren Haltung. Die Ingenieure von FOCUS waren sich einig, dass für PARALANE-Fahrer die komfortablere der zwei Sitzpositionen die beste Wahl ist. Aus diesem Grund erhöhten die FOCUS-Ingenieure den Stack (der vertikale Abstand zwischen Tretlager und der oberen Mitte des Steuerrohrs) und verkürzten den Reach (der horizontale Abstand zwischen Tretlager und der oberen Mitte des Steuerrohrs).

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Der höhere Stack wurde nicht wie häufig üblich durch eine Verlängerung des Steuerrohrs erzielt, da dies negative Auswirkungen auf das Gewicht des Rahmens, die Überstandshöhe und das Design hätte. Anstatt nur das Steuerrohr zu verlängern, wurde das Tretlager abgesenkt und die Gabel verlängert. Aufgrund dieser Anpassungen ist das Steuerrohr des PARALANE nur unwesentlich länger als bei einer reinrassigen Rennmaschine, wie dem IZALCO MAX oder dem CAYO. Die längere Gabel hat zudem den Vorteil, dass auch breitere Reifen verwendet werden können. Das Absenken des Tretlagers auf 75 mm optimiert die Fahreigenschaften des PARALANE spürbar. Der niedrigere Schwerpunkt sorgt für eine höhere Stabilität und ein besseres Handling und somit für ein sicheres und zuverlässiges Fahrgefühl.

LEICHTGEWICHT

 

 

Im Laufe der letzten Jahre haben die FOCUS Ingenieure mit Bikes wie dem IZALCO MAX und dem RAVEN MAX mehrfach bewiesen, dass sie Rahmensätze entwickeln und produzieren können, die nicht nur eine hohe Steifigkeit und einen hohen Komfort aufweisen, sondern auch absolute Leichtgewichte sind. Mit einem Gewicht von nur 907 Gramm (bei einem 54er Rahmen, inklusive Lack und Beschlägen, exklusive R.A.T.-Steckachse) zählt der Carbonrahmen des PARALANE deutlich zu einem der leichtesten seiner Klasse.

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KOMFORT AN DER RICHTIGEN STELLE

Große Konzentration bei der Entwicklung des PARALANE lag auf der Erhöhung des Fahrkomforts. „Wir möchten allen leidenschaftlichen Radsportlern ein Straßenrad bieten, auf dem sie sich sicher fühlen und das vor allem komfortabel ist – insbesondere bei längeren Strecken auf unterschiedlichsten Straßenbelägen“, erklärt Fabian Scholz, Ingenieur bei FOCUS. Er und seine Kollegen verbrachten einige Zeit mit Finite-Elemente-Analysen (FEA), um herauszufinden, welche Teile des Rahmensets anfällig für vertikale Kräfte sind, und wie man diese mit einem komfortsteigernden Design reduzieren kann. Ergebnis dieser Analysen ist die neue FOCUS-eigene C.I.A.-Technologie (kurz für „Comfort Improving Areas“). Hier werden nicht nur Rohrquerschnitte und -formen optimiert, sondern auch spezielle Rahmenkonstruktionen, die die auf den Rahmen wirkenden Kräfte – zum Beispiel bei unebenen Untergründen – in kritischen Bereichen ableitet und eine einzigartige Laufruhe beschert.

Um die vertikale Nachgiebigkeit im Hinterbau des PARALANE zu erhöhen, haben die Ingenieure unterschiedliche Rohrquerschnitte in drei wichtigen Bereichen des PARALANE getestet: an den Sitzstreben, den Kettenstreben und am Sattelrohr.

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Im Zuge der Analyse wurde deutlich, dass der optimale Querschnitt in allen drei Bereichen möglichst flach und nahezu ellipsenförmig ist, wie auch die folgenden Abbildungen zeigen.

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Die Querschnitte der Kettenstreben flachen in Richtung der Ausfallenden immer weiter ab. So können die auf den Rahmen aufgrund von unebenem Untergrund wirkenden vertikalen Kräfte optimal aufgenommen werden.

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Die in der Mitte abgeflachten Sitzstreben reduzieren die durch den Fahrer auf den Rahmen ausgeübten Kräfte. Dies wird durch das Weglassen der Sitzstrebenbrücke, die traditionell für die Befestigung des Bremssattels benötigt wurde, noch verstärkt.

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Für eine Reduzierung der durch den Fahrer auf den Rahmen wirkenden Kräfte sorgt neben der Sitzstrebe zusätzlich die spezielle Konstruktion des Sitzrohrs. Durch die konifizierten Aluminiumrohre am Übergang zum Tretlager wird eine höhere Steifigkeit des Tretlagers und somit eine optimale Kraftübertragung erzielt. Eine Konstruktion, von der erstmalig das Hardtail-Mountainbike RAVEN MAX profitierte.

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Doch nicht nur die Rohrquerschnitte wurden optimiert. Die Sitz- und Kettenstreben wurden zusätzlich zum Inneren des Hinterbaus hin konkav verspannt, wodurch vertikal wirkende Kräfte weiter abgefedert werden.

Neben der Optimierung der kritischen Bereiche beschäftigten sich die Ingenieure von FOCUS intensiv mit dem wichtigsten Kontaktpunkt zwischen Fahrer und Bike: dem Sattel. Hier werden Kräfte zwischen Fahrer und Fahrradrahmen übertragen. Um diese Kräfteübertragung zu reduzieren, wurden drei Lösungen entwickelt, deren Zusammenspiel den Komfort spürbar erhöhen.

Zunächst wurde der Innendurchmesser des Sitzrohrs auf 25,4 mm reduziert, da die Flex-Eigenschaften von Sattelstützen mit kleinerem Durchmesser zunehmen. Zudem passten die FOCUS-Ingenieure den speziell entwickelten CONCEPT CPX PLUS POST für diesen schmaleren Durchmesser an.

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Außerdem fällt das Oberrohr leicht nach hinten ab, wodurch die Sattelstütze im Vergleich zu einem Bike mit einem horizontal verlaufenden Oberrohr bei gleicher Sattelhöhe weiter aus dem Rahmen herausragt. Das verstärkt den Hebeleffekt und sorgt für optimalen Sitzkomfort. Aufgrund des einzigartigen Übergangs zwischen Sitzstreben und Oberrohr macht das Sitzrohr so von der Seite aus gesehen einen nahezu frei stehenden Eindruck.

DAS SCHWEIZER MESSER UNTER DEN RENNRÄDERN

Da passionierte Rennfahrer sich nicht auf Schönwetterausfahrten beschränken, setzen viele von ihnen auf Schutzbleche, um sich vor Nässe und Schmutz zu schützen. Bei den meisten Standardschutzblechen für Rennräder handelt es sich allerdings um improvisierte Lösungen, die den Lack und die Ästhetik des geliebten Rennrads arg beeinträchtigen können. Die Entwickler von FOCUS nahmen sich dieses Problems an und entwickelten eine einzigartige Lösung, die an dem neuen PARALANE umgesetzt wurde. So können Schutzbleche nun an nahezu unsichtbaren Ösen am Rahmen und an der Gabel montiert werden.

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Für die Befestigung des Schutzbleches zwischen den Sitzstreben sorgt der von den findigen Ingenieuren entwickelte Fender Bridge Installer (F.B.I.), der zu diesem Zweck einfach zwischen die Sitzstreben geklemmt wird. Und weil Design ein wichtiger Faktor in jeder FOCUS-Entwicklung ist, arbeitete das FOCUS-Team zusammen mit dem belgischen Schutzblechspezialisten Curana an einer speziell auf das PARALANE ausgelegten Sonderedition. Und das Beste: Diese exklusiven Schutzbleche sind im Lieferumfang eines jeden Rads enthalten und machen aus dem PARALANE ein Bike mit „integriertem Nässeschutz“.

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Ein Ziel der Entwickler war die Erzielung optimaler Fahreigenschaften auf einem extrem breiten Spektrum von Straßenoberflächen. Aus diesem Grund sorgten die FOCUS-Ingenieure für eine maximale Reifenfreiheit von 35 mm für das PARALANE. Aus dem reinrassigen Rennrad kann also mit nur wenigen Handgriffen ein ausgewachsener Allroader werden, der für jedes Abenteuer gerüstet ist.

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Da wir keinerlei Kompromisse hinsichtlich Leistung eingehen, wird das PARALANE ausschließlich mit unseren innovativen Scheibenbremsen ausgeliefert. Wie auch bei allen anderen FOCUS-Rennrädern mit Scheibenbremsen, die den Benchmark im Markt darstellen, wird auch bei den PARALANE Modellen das von FOCUS entwickelte und patentierte R.A.T. Steckachsensystem mit Achsendurchmessern von 12 mm vorne und hinten eingesetzt.

Zum ersten Mal in der Geschichte der FOCUS-Rennräder ist auch ein auf Basis einer SRAM 1X-Gruppe vorkonfiguriertes Factory Spec-Modell erhältlich. Unser Factory Spec ist ein spezifisches Modell innerhalb einer Bike-Familie, das ein FOCUS-Mitarbeiter nach seinen Vorstellungen ausgestattet hat. Unsere Mitarbeiter sind enthusiastische Fahrradfahrer. Sie haben jedes Jahr große Pläne und erleben viel auf dem Rad. Genau auf ein solches spezielles Abenteuer haben sie ihr Factory Spec-Modell abgestimmt – mit einem Preis-/Leistungsverhältnis, zu dem sie es auch ihren besten Kumpels empfehlen würden. Das spezielle Design setzt dem Factory-Spec die Krone auf. Das PARALANE Factory Spec verkörpert die Abenteuerlust des PARALANE mehr als jedes andere Modell innerhalb unseres Portfolios.

Entdecke das PARALANE Factory

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Du bist bereit, mehr zu erleben

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