
Alp X mit der LFT Crew – 9.5 von 10
Der Plan war einfach: Ein Wochenende raus – aus dem Alltag, in die Alpen. Max, Flo, Jonas – die LFT Crew (Ben war leider zu Hause) – und ein besonderer Gast, Stefan, machten sich auf den Weg ins Karwendel.
Es ging weniger um KOMs oder Höchstleistungen – es ging um das Zusammensein. Und vielleicht auch ein bisschen um den Schnee.
Der Herbst zeigte sich eher von seiner ungemütlichen Seite, aber genau das suchten die Jungs. Hoch hinaus, bis auf 2000 Meter, auf Wanderwegen, die in Richtung Lamsenjoch Hütte führten.

In der Hütte herrschte eine besondere Stimmung. Es war ruhig, der Ofen knisterte und draußen fiel der Schnee lautlos auf die Berge. Der Moment, in dem man merkt, dass es gerade keine Rolle spielt, was man erreicht oder welche Kilometer noch vor einem liegen. Hier oben, entfernt vom Troubel, war nur eines wichtig: das Wir. Gemeinsam am Tisch, ein paar Würfel in der Hand, und Flo, der zeigte, dass er im Kniffel ein echter „Profi“ ist.


Als wir am nächsten Morgen aufwachten, war alles weiß. Noch mehr Neuschnee über Nacht.
Die Gipfel des Karwendels. Ihre Größe und Präsenz lassen einen schon oft bedächtig werden, besonders Flo, der hier eher selten unterwegs war. Aber diese schiere Größe machte einen nicht unbedeutend. Im Gegenteil, sie lässt dich immer wieder spüren, Teil von etwas Größerem zu sein.


Einfach nur wir
Die winterlichen Bedingungen waren eine Herausforderung für den Kopf – Regen im Tal, Schnee auf den Gipfeln. Aber genau das machte den Reiz aus. Der Körper musste mitziehen, aber es war der Geist, der gefordert war, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen.
Bei diesem Trip gab es keinen persönlichen Durchbruch, keine großen Erfolge zu feiern. Aber das Highlight? Die gemeinsame Zeit. Sie verbindet uns mehr als jeder Erfolg, mehr als jede sportliche Herausforderung. Es sind nämlich die Erlebnisse, die wir miteinander teilen, welche uns als Crew ausmachen und nicht das, was wir erreichen.
Und so bleibt von diesem Trip mehr als nur die Erinnerung an Schnee und kalte Finger. Es bleibt das Gefühl, dass es am Ende nicht um Trophäen geht, sondern um Freundschaft. Um Momente, die im Kopf bleiben.
Das Fazit? Der Trip war eine 9.5 von 10. Warum keine 10? Weil es immer Raum für mehr gibt. Mehr Zeit, mehr Schnee, mehr Momente, die uns wieder daran erinnern, warum wir diese Trips überhaupt machen.
Freundschaften wie unsere sind selten. Und sich darüber zu freuen, ist einfach nur schön.


